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Uhren mit Chronographen Funktion

Uhren mit Chronographen Funktion auch Stoppuhren genannt besitzen einen stoppbaren Sekundenzeiger mittels dieser Stoppfunktion kann so ein genauer Zeitabschnitt abgemessen werden.

Historische Entwicklung der Uhren

Schon um 1800 gab es Taschenuhren mit einem stoppbaren Sekundenzeiger. Durch das stoppen des Sekundenzeigers wurde jedoch das gesamte Uhrwerk angehalten, das brachte den Besitzer in die Situation, dass der Zeitraum in dem die Uhr angehalten wurde zur Endzeit hinzuaddiert werden musste. 1821 erfand der Franzose Rieussec den ersten Chronographen, den er 1822 als Patent anmeldete. 1831 entwickelte ein Mitarbeiter von Abraham-Louis Breguet, der Österreicher Joseph Thaddäus Winnerl eine Uhr mit separat anhaltbarem Sekundenzeiger. Winnerl erfand auch einen Chronographen mit zwei übereinander liegenden Sekundenzeigern, die Sekundenanzeiger mussten nacheinander gestoppt werden, die gemessene Zeitspanne musste als Differenz errechnet werden. Dazu müssen in der Uhr zwei separate, jedoch miteinander gekoppelte, Stoppmechanismen vorhanden sein. 1844 präsentierte der Franzose Adolphe Nicole das sogenannte "Nullstellherz", ein auf der Welle des Sekundenrades befestigter Zeiger. Adolphe Nicole entwickelte mit Hilfe seines Mitarbeiters Henri Féréol Piguet endlich die erste als Chronograph voll taugliche Taschenuhr. Adolphe Nicoledie stellte diese Uhr 1862 der Weltöffentlichkeit vor. Erst 1880 wurde die mit den heute gängigen Zusatzmechanismen für den Stoppzeiger angebrachten Uhr von Auguste Baud entwickelt.

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